Pazifistische Völkerverständigung

Geschichte und Erinnerungskultur

Romain Rollands Plädoyer für Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit

In Zeiten, in denen mitten in Europa Krieg herrscht, Europaskeptiker und Populisten an Einfluss gewinnen und die deutsch-französischen Beziehungen angespannt sind, ist es umso wichtiger, die Stimmen zu hören, die sich für ein friedlich-solidarisches Miteinander engagier(t)en. Zu ihnen gehört der französische Musikologe, Schriftsteller und Pazifist Romain Rolland (1866-1944).

Heute nur noch wenigen ein Begriff, erfreute sich Romain Rolland einst internationaler Bekanntheit. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs als "Gewissen Europas" (Stefan Zweig) gefeiert, knüpfte Romain Rolland ein transnationales Netzwerk kriegskritischer Intellektueller und plädierte unermüdlich für Frieden und Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit. Rolland sah in weltoffener Toleranz und gegenseitiger Wertschätzung die Grundlage des europäischen Friedens. Dabei bezeugt kaum ein Intellektueller auf so eindrückliche Weise wie er, dass Heimatverbundenheit kein Widerspruch zu Weltoffenheit sein muss.

Termin
Termin
Fr 08.11.2024, 19.00 Uhr
Ort
Veranstaltungsort
EBZ BT, Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth
Mitwirkende
Referentin
Prof. Dr. Marina Ortrud Hertrampf
Präsidentin der Gesellschaft der Freunde Romain Rollands in Deutschland e.V.
Mitveranstalter
Mitveranstalter

Deutsch-Französische Gesellschaft Bayreuth

Anmeldung
Preis
Eintritt frei, Spenden erwünscht
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