Aufbruch in die Neue Welt
Geschichte und Erinnerungskultur
Lebenslinien oberfränkischer Nordamerika-Auswanderer im 19. Jahrhundert
Es waren mehrere Millionen Männer, Frauen, Kinder aus Deutschland, die im 19. Jahrhundert ihren Traum vom besseren Leben in Nordamerika suchten. Jahrzehnte waren die Deutschen die größte Migrationsgruppe weit vor den Iren. Dies führte dazu, dass in New York nach Berlin und Wien die meisten deutschsprachigen Menschen lebten. Die deutsche Kultur prägte ganze Landstriche.
Eine Massenhysterie gegen das Deutschtum während des ersten Weltkriegs veränderte dies dramatisch: Die deutsche Sprache wurde verboten, auch Musik von Beethoven, Schumann und Bach, deutsche Bücher wurden verbrannt und Straßen und Ortsnamen umbenannt.
Eingebettet in dieses Zeitgeschehen hat Reinhard Stelzer erstaunliche Lebensläufe oberfränkischer Auswanderer entdeckt, so z.B. bei einigen Brauern aus Truppach, Marktzeuln und Arzberg, wo sich der Traum vom "Tellerwäscher zum Millionär" erfüllte. Viele vermögende Auswanderer bedachten dann ihre Heimatgemeinde mit Spenden und Stiftungen.
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Mi 29.04.2026, 19.30 - 21.00 Uhr
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Martin-Luther-Haus, Waaggasse 4, 95326 Kulmbach
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| Es referiert |
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Reinhard Stelzer
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| Mitveranstalter |
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Freundeskreis Kulmbach Ev. Akademie Tutzing |
| Anmeldung |
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Preise
Eintritt frei, Spenden erwünscht
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