„Sagt Lebwohl den Geistern eurer Ahnen“ (p’Bitek)

Literatur aus Afrika

Fr 22.11.19, 19.00 Uhr
Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth

Von den Gedichten des senegalesischen Schriftstellerpräsidenten Senghor bis zur Gegenwart sind rund einhundert Jahre vergangen.
Neben ihm stehen heute Abend weitere fünf Schriftsteller auf einem Vorlesungsprogramm. p’Bitek aus Uganda steht mit seinen Gesängen über Lawino und Otschol in der Tradition des afrikanischen Sängers.
In Achebes Roman aus Nigeria „Okonkwo oder Das Alte stürzt“ zerstört der europäische Kolonialismus das alte Afrika, doch zwanzig Jahre später machte Nwankwo, auch aus Nigeria, mit seinem Roman „Mein Mercedes ist größer als deiner“ darauf aufmerksam, dass Nigerias Probleme hausgemacht seien.
Aus Mosambik kommen mit Honwanas Erzählungen „Wir haben den räudigen Hund getötet“ ausgesprochen aggressive Momente in die neuere afrikanische Literatur.
Eine höchst feinfühlige Kritik der muslimischen Vielehe thematisiert Bâ aus dem Senegal in ihrem Buch „Ein so langer Brief“.

Referent

Prof. Dr. Jörg Becker

Kosten

Eintritt frei, Spenden erbeten

Mitveranstalter

DGB Oberfranken; Stadt Bayreuth

Hinweis

Eine Finanzierung aus dem Bundesprogramm "Demokratie Leben" wird beantragt.

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