Lebendige Erinnerungskultur

Online: Improvisierte Architektur

Notkirchenbau nach dem Zweiten Weltkrieg in Bayern

Mi 20.01.2021, 19.30 Uhr
individueller Onlinezugang

Referent Robert Schäfer

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bestand in Deutschland ein enormer Bedarf an Kirchenneubauten. Fast die Hälfte aller Gotteshäuser war während des Krieges zerstört oder schwer beschädigt worden, daher musste in möglichst kurzer Zeit Ersatz geschaffen werden. In den folgenden zwei Jahrzehnten entstanden deutschlandweit mehr Kirchen als in den vier Jahrhunderten zuvor. Nicht immer handelte es sich bei den Gotteshäusern der ersten Nachkriegsjahre um ausgefeilte, dauerhaft nutzbare Bauten, oft mussten die Architekten improvisieren und sich mit Provisorien behelfen, welche meist bereits nach wenigen Jahren durch anspruchsvollere und stabilere Lösungen ersetzt wurden. Diese Notkirchen sind heute ein weitgehend vergessenes Kapitel der jüngeren Kunstgeschichte.

Der Vortrag „Improvisierte Architektur“ stellt die unterschiedlichen Arten von Notkirchen sowie einige noch erhaltene Beispiele aus Bayern vor und erinnert damit an die schwierige Zeit der Wiederaufbaujahre nach 1945.

Referent

Robert Schäfer

Kosten

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Anmeldung

Anmeldung für die Videokonferenz (Link wird zugeschickt) bis spätestens 20.01., 16 Uhr unter info@ebw-oberfranken-mitte.de oder 0921/56 06 81-0

Mitveranstalter

Colloquium Historicum Wirsbergense e. V., Frankenbund

Hinweis

Sie erhalten vorab die Zugangsdaten zur Teilnahme an dem Zoom-Meeting. Zur Teilnahme benötigen Sie einen Internetanschluss und ein entsprechendes Endgerät mit Kamera und Mikrofon. Ab einer halben Stunde vor Beginn steht eine Telefon-Hotline im Evangelischen Bildungswerk unter 0921 56 06 81-2 zur technischen Unterstützung bei Fragen zur Videokonferenz zur Verfügung.

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