Lebendige Erinnerungskultur

„Mit großem Schmerz sagen wir…“

Schuld in Familiengeschichten 75 Jahre nach Kriegsende

Mo 09.11.2020, 19.00 Uhr
Evang. Gemeindehaus, Großer Saal, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth

Dr. Björn Mensing, Pfarrer und Historiker

„Mit großem Schmerz sagen wir: Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden“: Dieser Satz aus dem „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ (18./19. Oktober 1945) wurde von führenden deutschen Kirchenvertretern unterzeichnet. Es ist das erste Dokument, das offiziell die Mitschuld evangelischer Christen an den Verbrechen des NS-Regimes thematisiert. Wie gehen wir heute mit dieser Schuld um – als Institution, aber auch in unseren Familiengeschichten? Dr. Björn Mensing, Historiker und Pfarrer an der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, setzt sich immer wieder mit dieser Frage auseinander – in seinen Forschungen, in der Aufarbeitung seiner Familiengeschichte und in Gesprächen mit Menschen, die die Gedenkstätte besuchen.

Referent

Kirchenrat Dr. Björn Mensing

Kosten

Eintritt frei, Spenden willkommen

Mitveranstalter

Katholische Erwachsenenbildung Bayreuth, Historischer Verein für Oberfranken, Katholische Hochschulgemeinde, Evangelische Studierendengemeinde, Frankenbund Bayreuth, Colloquium Historicum Wirsbergense; Freundeskreis Bayreuth der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.

Hinweis

Es gilt das Hygienekonzept des EBW (vgl. Homepage). Anmeldung erforderlich unter Tel. 0921/56 06 81-0 oder Mail: info@ebw-oberfranken-mitte.de Am Sonntag, 18. Oktober, dem Jahrestag des Stuttgarter Schuldbekenntnisses, gestalten Dr. Angela Hager und Dr. Björn Mensing eine Sendung auf Deutschlandfunk-Kultur um 7.05 Uhr zum Thema "Wir klagen uns an".

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