Lebendige Erinnerungskultur

Improvisierte Architektur

Notkirchenbau nach dem Zweiten Weltkrieg in Bayern

Mi 20.01.2021, 19.30 Uhr
Seminarraum im Hof, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth

Referent Robert Schäfer

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bestand in Deutschland ein enormer Bedarf an Kirchenneubauten. Fast die Hälfte aller Gotteshäuser war während des Krieges zerstört oder schwer beschädigt worden, daher musste in möglichst kurzer Zeit Ersatz geschaffen werden. In den folgenden zwei Jahrzehnten entstanden deutschlandweit mehr Kirchen als in den vier Jahrhunderten zuvor. Nicht immer handelte es sich bei den Gotteshäusern der ersten Nachkriegsjahre um ausgefeilte, dauerhaft nutzbare Bauten, oft mussten die Architekten improvisieren und sich mit Provisorien behelfen, welche meist bereits nach wenigen Jahren durch anspruchsvollere und stabilere Lösungen ersetzt wurden. Diese Notkirchen sind heute ein weitgehend vergessenes Kapitel der jüngeren Kunstgeschichte.

Der Vortrag „Improvisierte Architektur“ stellt die unterschiedlichen Arten von Notkirchen sowie einige noch erhaltene Beispiele aus Bayern vor und erinnert damit an die schwierige Zeit der Wiederaufbaujahre nach 1945.

Referent

Robert Schäfer

Kosten

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Mitveranstalter

Colloquium Historicum Wirsbergense e. V., Frankenbund

Hinweis

Es gilt das Hygienekonzept des EBW (vgl. Homepage). Anmeldung erforderlich unter Tel. 0921/56 06 81-0 oder Mail: info@ebw-oberfranken-mitte.de
Wir halten Ihnen den Platz bis Veranstaltungsbeginn frei, mit Beginn der Veranstaltung geben wir ihn für andere Besucher frei. Bitte geben Sie uns bescheid, wenn Sie kurzfristig verhindert sein sollten

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