Lebendige Erinnerungskultur

Hans Meiser und der Nationalsozialismus: VERSCHOBEN auf 16. Juli 2021

Zwischen lutherischer Staatsloyalität, kirchlicher Realpolitik und entschiedener Opposition

12.05.2021 wird entfallen - neuer Termin 16.07.2021
Evang. Gemeindehaus, Großer Saal, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth

Dr. Nora Andrea Schulze (Foto: privat)

Kaum eine zweite kirchenleitende Persönlichkeit aus der Zeit der NS-Herrschaft ist heute so umstritten wie der frühere bayerische Landesbischof Hans Meiser. Wurde er in den 1950er Jahren noch als „furchtloser Gegner des Nationalsozialismus“ verehrt, fiel er in der jüngsten Vergangenheit unter das Verdikt, ein „Nazi-Bischof“ gewesen zu sein. Der historischen Person Meisers werden solche Urteile freilich nicht gerecht.

Nora Andrea Schulze ist der historischen Person Meisers in einer wissenschaftlichen Biographie nachgegangen, die in Kürze erscheint. Jenseits der polarisierten Debatten um die nach Meiser benannten Straßen entwirft sie das vielschichtige Bild eines Bischofs, der sich gegenüber dem NS-Staat zwischen lutherischer Staatsloyalität, kirchlicher Realpolitik und entschiedener Opposition bewegte.

Referentin

Dr. Nora Andrea Schulze

Kosten

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Anmeldung

erforderlich (siehe Hinweis)

Mitveranstalter

Freundeskreis Bayreuth der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.

Hinweis

Es gilt das Hygienekonzept des EBW (vgl. Homepage).
Anmeldung erforderlich unter Tel. 0921/56 06 81-0 oder info@ebw-oberfranken-mitte.de
Wir halten Ihnen den Platz bis Veranstaltungsbeginn frei, mit Beginn der Veranstaltung geben wir ihn für andere Besucher frei. Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Sie kurzfristig verhindert sein sollten

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