Lebendige Erinnerungskultur

Hans Meiser und der Nationalsozialismus

Zwischen lutherischer Staatsloyalität, kirchlicher Realpolitik und entschiedener Opposition

Do 22.10.2020, 19.30 Uhr
Evang. Gemeindehaus, Großer Saal, Richard-Wagner-Str. 24, 95444 Bayreuth

Kaum eine zweite kirchenleitende Persönlichkeit aus der Zeit der NS-Herrschaft ist heute so umstritten wie der frühere bayerische Landesbischof Hans Meiser. Wurde er in den 1950er Jahren noch als „furchtloser Gegner des Nationalsozialismus“ verehrt, fiel er in der jüngsten Vergangenheit unter das Verdikt, ein „Nazi-Bischof“ gewesen zu sein. Der historischen Person Meisers werden solche Urteile freilich nicht gerecht.

Nora Andrea Schulze ist der historischen Person Meisers in einer wissenschaftlichen Biographie nachgegangen, die in Kürze erscheint. Jenseits der polarisierten Debatten um die nach Meiser benannten Straßen entwirft sie das vielschichtige Bild eines Bischofs, der sich gegenüber dem NS-Staat zwischen lutherischer Staatsloyalität, kirchlicher Realpolitik und entschiedener Opposition bewegte.

Referentin

Nora Andrea Schulze

Kosten

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Anmeldung

Bitte melden Sie sich nach Möglichkeit vorab schon an unter info@ebw-oberfranken-mitte.de oder Tel. 0921/56 06 81 0

Mitveranstalter

Freundeskreis Bayreuth der Evangelischen Akademie Tutzing e.V.

Hinweis

Es gilt das Hygienekonzept des EBW (vgl. Homepage). Anmeldung erforderlich unter Tel. 0921/56 06 81-0 oder Mail: info@ebw-oberfranken-mitte.de

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