Die Botschaft der Markgrafenkirchen

Mi 28.09.2022, 19.30 Uhr
Tutzinger Freundeskreis Kulmbach, Martin-Luther-Haus, Waaggasse 4, 95326 Kulmbach

Das Projekt „Markgrafenkirchen“ führt uns wahrhaft Schätze vor Augen, Schätze, die lange nicht so beachtet wurden, wie sie es verdient haben. Die meisten Kirchen sind außen wie innen mit viel Aufwand und Geschick renoviert worden. Nun fordern sie unsere Aufmerksamkeit.
Dekan i.R. Hanns Peetz, Vorsitzender des Vereins Markgrafenkirchen e.V. und zuletzt Inhaber der Projektstelle zur Erschließung der Markgrafenkir-chen, erläutert anhand von Fotos die Kennzeichen der Markgrafenkirchen und interpretiert ihre Botschaft. Dazu zählt weit mehr als ein Kanzelaltar, der oft als das Hauptmerkmal angesehen wird. Nach der Reformation entwickelte sich in vielen Ländern Europas ein Kirchentyp, in dem das evangelisch-lutherische Bekenntnis seinen genuinen Ausdruck fand. Die Markgrafenkirchen im ehemaligen Markgraftum Brandenburg-Kulmbach/Bayreuth gehören zu dieser Familie. Am Ende des 17. Und 18. Jahrhunderts entstanden kunstvoll ausgestattete Gotteshäuser im Stil des Barocks und Rokokos. Architektur und Kunstwerke stehen im Dienst des Gottesdienstes, alles spricht bis ins Detail die Sprache des Glaubens.

Referent

Hans Peetz, Dekan i.R., 1. Vorsitzender des Vereins Markgrafenkirchen e.V.

Kosten

Eintritt frei, Spenden erwünscht

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