Lebendige Erinnerungskultur

Abtreibung und erzwungene Tode

Das Schicksal von Zwangsarbeiter-Kindern in Bayreuth

Do 17.09.2020, 19.00 Uhr
Gemeindehaus St. Georgen "Hinter der Kirche", St. Georgen 56, 95448 Bayreuth

Historiker Dr. Norbert Aas

Während des Zweiten Weltkriegs kam es in der gesamten Volkswirtschaft zu steigendem Arbeitskräfte-Bedarf, der durch Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa gedeckt wurde. Wurden diese Frauen schwanger, wurden sie systematisch zum Abbruch gezwungen. Wenn sie sich dem entziehen konnten, wurden die Neugeborenen in „Ausländerkinderpflegestätten“ untergebracht. Dort sollten sie nach dem Muster der „dezentralen Euthanasie“ weniger auffällig zu Tode gebracht werden. Sie verstarben in diesen Einrichtungen nach wenigen Tagen, längstens nach einigen Monaten. In Bayreuth lassen sich bisher drei solcher Heime nachweisen.

Kosten

Eintritt frei, Spenden willkommen

Mitveranstalter

Frankenbund e. V. Gruppe Bayreuth, Colloquium Historicum Wirsbergense

Hinweis

Es gilt das Hygienekonzept des EBW (vgl. Homepage). Anmeldung erforderlich unter Tel. 0921/56 06 81-0 oder Mail: info@ebw-oberfranken-mitte.de

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